Trauer ist ein sehr individueller Prozess, der nicht immer in gesellschaftliche Normen hinein passt. Nicht selten wirkt sie sich stärker aus als angenommen und beeinflusst so über längere Zeiträume mein Leben. Sie tritt oftmals in Wellen auf und sollte dann nach geraumer Zeit langsam verklingen. Manch mal verklingt die gefühlte Trauer jedoch nicht und sie scheint sogar im Laufe der Zeit immer noch präsenter zu werden.
Eigentlich sollte temporäre Trauer um einen verlorenen Menschen, oder Tier im laufe der Zeit zu einem ausgeglichenen Zustand führen, um normal wieder am Leben teilzunehmen zu können. Doch oft reichen schon kleinste Erinnerungen an den Verlust und die Trauer fühlt sich wieder so intensiv an wie am ersten Tag. Dann wird sie zur echten Belastung und lässt mich in Tränen, oder Stille zusammenfallen, egal in welchem Umfeld ich mich gerade befinde.
Hier ist eine Verlustsituation von meinem Unterbewusstsein mit einer Emotion (Trauer) verknüpft worden und jeder kleine Reiz im Alltag der mich an den Verlust erinnert, holt somit automatisch die Emotion auch mit hoch. Das lässt mich die Trauer immer und immer wieder durchlaufen und ich habe das Gefühl die Kontrolle darüber verloren zu haben. Das entzieht mir wertvolle Energie, die ich für meinen Alltag eigentlich dringend benötige.
Genau an dieser Stelle setzt die MET-Technik an und kann mit ihrer Anwendung die Verknüpfung zwischen dem Bild der Verlustsituation und der Emotion (Trauer) in kürzester Zeit aufheben, was immer als echte Befreiung empfunden wird. Da spielt es auch keine Rolle wie lange diese Trauer schon angedauert hat, es führt fast immer zu einem befreienden Ergebnis.
Manchmal wird aus Schaum, oder Pflichtgefühl eine Trauer unbewusst beibehalten. Auch solche Situationen lassen sich durch MET auflösen. Am Ende können auch die Toten kein Interesse an einer zerstörerischen Langzeittrauer der Hinterbliebenen haben, so das wir uns nach der Auflösung der Trauer die Erlaubnis geben können, den Verlust mit Respekt ziehen zu lassen und ein ausgeglichenes Leben weiter zu führen.
Denn letzt endlich passiert alles nur in Deinem Kopf.
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Heiterkeit ist weder Tändelei,
noch Sebstgefälligkeit,
sie ist höchste Erkenntnis und Liebe,
ist Bejahen aller Wirklichkeit,
Wachsein am Rand aller Tiefen und Abgründe.
Sie ist das Geheimnis des Schönen
und die eigentliche Substanz jeder Kunst.
Herrmann Hesse
Es gibt eine Qualität im Menschen, die, obgleich oft übersehen, von tieferer Bedeutung ist, als es zunächst scheint. Sie ist kein Lachen, das über die Lippen perlt, keine Euphorie, die in den Gliedern tanzt, sondern eine stille, wohlwollende Leichtigkeit des Seins. Heiterkeit, so unscheinbar sie auch sein mag, trägt in sich das Geheimnis eines inneren Friedens, der nicht auf den vergänglichen Freuden der Welt beruht, sondern auf der unerschütterlichen Tiefe des Geistes.
In der Heiterkeit liegt die Kraft, das Leben in seiner vollen Komplexität zu akzeptieren, ohne daran zu verzweifeln. Sie ist das Lächeln des Weisen, der die Schattenseiten des Daseins kennt und dennoch die Sonne nicht vergisst. Wie ein klarer, blauer Himmel, der über den Stürmen steht, so überdauert die wahre Heiterkeit die unruhigen Wellen des Lebens. Sie ist kein Zufluchtsort vor dem Schmerz, sondern die Fähigkeit, auch im Schmerz die Schönheit zu erkennen.
Es scheint, dass Heiterkeit eine Gabe der Natur ist, doch in Wahrheit ist sie die Frucht langer innerer Arbeit. Wer sich in die Tiefen des Selbst gewagt und die dunklen Kammern seines Herzens durchschritten hat, dem wird Heiterkeit zuteil. Sie erwächst aus dem Verständnis, dass Leben und Tod, Freude und Leid, Licht und Schatten untrennbar miteinander verbunden sind, dass jedes Teil des Ganzen seinen Platz hat und dass das Ganze nichts anderes ist als das ewige Spiel des Seins.
In einer Welt, die vom Lärm der Geschäfte, vom Drängen der Ambitionen und vom Wettstreit um Macht erfüllt ist, mag die Heiterkeit als Schwäche erscheinen, als das naive Lächeln des Unwissenden. Doch wer dies glaubt, verkennt ihre wahre Stärke. Heiterkeit ist der Schild des Weisen, der nicht von äußerem Reichtum, sondern von innerer Fülle lebt. Sie ist das stille Leuchten, das aus der Tiefe des Herzens kommt, das keine Beweise braucht und keinen Lobpreis erwartet.
Hermann Hesse, dieser sanfte Dichter des Menschlichen, hat die Heiterkeit in seinen Werken oft wie eine zarte Melodie erklingen lassen. In seiner Welt sind es die einfachen Freuden, die Wanderungen durch die Natur, das Versinken in ein Buch, das Lauschen eines Bachs, die den Geist erheben und ihm Leichtigkeit verleihen. Es ist diese innere Gelassenheit, die er uns ans Herz legt, eine Gelassenheit, die im Einklang mit dem All ist, die in der Unaufgeregtheit die größte Tiefe findet.
Mögen wir in unserem Streben nach Erfolg und Anerkennung nicht die Heiterkeit vergessen, diese edle Form der Gelassenheit, die uns in den Sturmzeiten des Lebens Halt gibt. Mögen wir sie pflegen wie einen Garten, dessen Blumen nicht für die Welt, sondern für uns selbst blühen. Denn in der Heiterkeit offenbart sich das Wesen des Lebens, so schlicht, so tief und so wahr.
Denn es passier schließlich alles nur in Deinem Kopf.
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Vielleicht kommen Dir ja einige Bemerkungen aus Deiner Kindheit bekannt vor, wenn Du ein Mann bist:
• Ein Mann musst stark sein
• Als echter Mann musst du immer wissen was zu tun ist und die Führung übernehmen
• Ein Indianer (Mann) kennt keinen Schmerz
• Gefühlsduseleien sind nichts für Männer
• Fang jetzt bloß nicht an zu heulen
• Eine paar Schläge haben noch keinem geschadet
• Junge du musst kämpfen, sonst wird nie etwas aus dir
• Ich schäme mich für dich
Viele kleine Sprüche, können in einer „Jungen“ Seele eine Menge anrichten. Daraus resultiert manch mal ein selbstschädigendes Verhalten, welches bis weit in das Erwachsenenleben reicht und erst durch starke körperliche Symptome eventuell zu einer neuen Erkenntnis führt.
Mit so einer kindlichen Konditionierung ist es nicht leicht ein stimmiges Männerbild von mir selbst aufzubauen.
So wird in Filmen und Videogames noch immer der wortkarge Held gezeigt, welcher auf alt hergebrachte Weise zeigt, dass mit Gewalt Probleme gelöst werden. Wenn ich also als Heranwachsender von einer allein erziehenden Mutter aufgezogen werde und im Kindergarten, oder Schule nur mit Erzieherinnen und Lehrerinnen zu tun habe, dann fehlen mir im realen Leben die männlichen Vorbilder. Auch wenn sich alle beteiligten Mütter und Väter mit der Erziehung noch so viel Mühe geben, am Ende muß ich entscheiden was für eine Art Mann ich sein will.
Es ist eine Tatsache, das unser Unterbewusstsein in Emotionen mit uns kommuniziert. Wenn mir als Mann jedoch durch Konditionierung der Weg zu meinen eigenen Emotionen verbaut wurde, dann kann ich aufkommende Botschaften meines Unterbewusstseins nicht wahrnehmen.
Dann bin ich eventuell auch nicht in der Lage die Gefühle meiner Partnerin/Partners richtig zu deuten und wähle somit immer den Weg über den rationalen Verstand. Das macht Kommunikation missverständlich und bring nur noch mehr unliebsame Emotionen.
Es ist also wichtig eine ganz eigene Männlichkeit zu entwickeln, die es mir ermöglicht meine Bedürfnisse klar zu sehen und auch zu artikulieren. Eine die es mir ermöglicht eine feine Balance zu entwickeln, wann ich Stärke und wann ich Schwäche zeigen darf. Eine die mich zu einem gleichberechtigten Partner gegenüber der weiblichen als auch der männlichen Energie macht. Eine bei der ich zu meinen Emotionen stehe und diese auch sehe.
Dafür ist es wichtig mir alle mit auf den Weg bekommenen Konditionierungen bewusst zu machen. Abzuwägen, welche für meine eigene Männlichkeit dienlich sind und welche nicht. Nur so kann ich zu meinem eignen Männerbild stehen, auch wenn es bei anderen vielleicht nicht auf Verständnis stoßen wird. Wichtig ist, dass ich es mir immer wieder bewusst mache und damit alle alten ungewollten Konditionierungen ausschließe, bis sie nicht mehr in meinem Verhalten auftauchen.
Das sollte auf jeden Fall immer das Ziel sein. Ob ich es jemals erreiche, steht auf einem anderen Blatt. Denn letzt endlich passiert alles nur in Deinem Kopf.
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Vor der Covid-19 Pandemie war der Alltag für die meisten von uns vollgepackt. Durch niedrige Inzidenzzahlen und Impfungen werden die Corona-Schutzmaßnahmen langsam gelockert. Das macht normaler Weise Lust mal wieder etwas außerhalb der vier Wände zu unternehmen. Doch genau dieser Gedanke, dass ich mich wieder mit vielen Menschen treffen, oder ohne Maske in ein Restaurant gehen könnte, macht irgendwie ein unangenehmes Gefühl.
Mein Arbeitgeber möchte gerne, dass ich meinen Arbeitsplatz im Büro vor Ort wieder aufnehme. Der Gedanke den ganzen Arbeitstag mit meinen Kollegen zu verbringen fühlt sich nach über zweieinhalb Jahren im Homeoffice irgendwie fremd an und macht mir Angst.
Als mein selbstständiges Business durch die Corona Maßnahmen in kürzester Zeit zerstört wurde, war das ein Schock für mich. Meine ganze Aufbauleistung, welche ich mit viel Zeit und Mühe geleistet habe wurde in kürzester Zeit zunichte gemacht. Seit dem fühle ich mich wie ausgehöhlt und habe große Angst vor meiner ungewissen Zukunft.
Es gibt mittlerer Weile den Begriff „Cave-Syndrom“ für diese Art von Angst. Eigentlich ist die Thematik nichts neues und war schon einmal in den ’80 Jahren unter „Cocooning“ bekannt. Damals jedoch auf Grund des kalten Kriegs als Trend „sich das Zuhause als einen geschützten Bereich aufzubauen“ bezeichnet. Dahinter steckte damals wie heute nur die Angst vor der Außenwelt, wenn auch in eine schwächeren Intensität als heute. Also im Grunde nichts neues, nur das jetzt noch eine stark sensibilisierte Hygienethematik hinzu gekommen ist, die vermeintlich das Leben bedroht.
So eine Wiederholung von Themen können wir auf der persönlichen als auch auf der kollektiven Ebene immer wieder beobachten. Nur wenn ein Thema nicht ausreichend bearbeitet wurde, wird es immer wieder in einer gesteigerten Intensität auftauchen. Es bietet sich also immer wieder (wenn auch manchmal in heftiger Form) eine Möglichkeit, das zu Grunde liegende Thema als ein Teil von uns/mir zu akzeptieren. Nur so werde ich dauerhaft meine Ängste los um frei zu sein.
Das klingt zwar zu schön um wahr zu sein, aber genau das ist der Kernpunkt bei der hoch effektiven Klopfakupressur. Das hat sich in unzähligen Anwendungen immer wieder gezeigt.
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Was bringt mir Meditation?
Jeder kennt das bestimmt. Die kleine Stimme im Kopf, welche mit mir zu jeder Tages und Nachtzeit redet und mir sagt was ich genau jetzt möchte, oder was ich noch machen muss, oder was alles passieren könnte und so weiter. Sie ist zentraler Bestandteil meiner Gedankenwelt geworden und somit denke ich irgend wann: „Das bin ich!“
Es ist ein stetiger Fluss von Gedanken und Einfällen, die mich unterhalten und in einer imaginären Welt gefangen halten.
Grade Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, dreht sich dieses Gedanken Karussell aus Bildern und Gefühlen manch mal besonders laut und raubt mir meinen Schlaf. Das können reale Probleme des Tages sein, oder auch Ängste mit unbekanntem Inhalt.
Wer da spricht, ist mein Verstand, der eigentlich zur Lösung komplexer Probleme gedacht ist, jedoch bei den meisten zu einer Raumfüllenden Unterhaltungsshow nur in meinem Kopf geworden ist. Um dem zu entfliehen höre ich Musik, oder sehe mir Videos an, oder lese Posts auf meinen Sozialmedia Accounts, oder mache alles gleichzeitig. Sollte ich mal keine Gelegenheit haben mich durch äußere Einflüsse ablenken zu lassen, wird die Stimme meines Verstandes plötzlich sehr laut, weil sie es gewohnt ist die äußeren Reize übertönen zu müssen um gehört zu werden. Dann habe ich das Gefühl ihr ausgeliefert zu sein und halte es nicht lange mit mir alleine aus.
In einer Studie Studie von Forschern um Timothy Wilson von der University of Virginia sollten Probanden in einem fensterlosen Raum nur auf einem Stuhl sitzen und ein paar Minuten nichts tun. Keine Ablenkung möglich durch Smartphones, Computer, Musik, Bücher oder sonst irgendwas. Nur alleine mit den eigenen Gedanken sein. Die einzige Ablenkung die sie sich zuführen konnten, war ein Knopf, mit dem sie sich selbst unangenehme Stromstöße zuführen konnten. Etwa ein Viertel der weiblichen und sogar zwei Drittel der männlichen Versuchsteilnehmer drückten innerhalb von 15 Minuten mindestens einmal den Knopf. So unangenehm war ihnen das „mit sich selbst alleine im hier und jetzt sein“. Das ist extrem und bedeutet purer Stress, doch es gibt Hoffnung.
Meditation wird schon seit vielen hundert Jahren als simple Technik angewendet, um zumindest für einen kurzen Moment Ruhe im Kopf zu haben. Eine Ruhe die gut tut, weil sie den Geist kurzzeitig zum schweigen bringt. Als Anfänger ist die Stille im Kopf kaum wahrnehmbar, weil es nur sehr kurze Sequenzen sind, die schnell wieder von einem neuen Gedanken unterbrochen werden, der sich Anfangs kaum merklich eingeschlichen hat. Wenn ich jedoch meine Aufmerksamkeit nach innen richte und mich selber frage: „Was ist der nächste Gedanke der erscheint?“ und ich es schaffe mich selbst konzentriert zu beobachten, dann ist für kurze Zeit eine wohltuende Ruhe in meinem Kopf. Wie Balsam für die Seele.
Durch geduldiges Training wird es mir gelingen diese Ruhephasen immer weiter auszudehnen und ich werde immer stärke davon profitieren. Im Buddhismus wird schon lange gelehrt die aufkommenden Gedanken aus der beobachtenden Perspektive zu betrachten. So als wenn ich aus meinem Körper heraustreten könnte und meine Gedanke als Beobachter wahrnehme. Dann fließt der Gedanke durch mich hindurch und ist innerhalb weniger Minuten auch schon wieder verschwunden mit samt seinen Emotionen. Gut, meistens steht dann schon der nächste Gedanke vor der Tür, doch auch den lasse ich einfach links rein und rechts wieder heraus wehen, ohne ihn zu bewerten, oder mich tiefer mit ihm zu befassen.
Im Laufe der Zeit haben sich unzählige Arten der Meditation entwickelt und wie so oft muss jeder seine zu ihm passende Methode durch ausprobieren herausfinden. Das geht mit Hilfe von Atemtechniken, oder Meditationsmusik, oder im Sitzen, oder im Gehen, oder….
Wichtig ist die Meditation in den Alltag zu integrieren, so wie Zähneputzen. Es müssen auch keine langen Zeiträume sein 10-15 Minuten reichen meist schon am Anfang. Dann wird es Tage geben wo ich das Gefühl habe richtig gut abschalten zu können und dann kommen wieder welche, wo mein Gedankenkarussell keinen Ausschalter zu besitzen scheint. Das ist normal und geht auch den großen Meistern nicht anders. Wichtig ist, nicht wütend auf mich selbst zu werden, wenn es einmal über längere Zeit nicht so gut klappt. Übrigens gibt Dir Dein Unterbewusstsein gerne kleine Hinweise, wann es die beste Zeit zum Meditieren ist, ich muss dieser vergleichsweisen leisen Stimme nur zuhören. Denn schließlich passiert alles nur in Deinem Kopf.
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Das systemische Familienstellen, ist eine längst bewährte Methode, um familiäre Konflikte und ihre Auswirkungen auf alle anderen Familienmitglieder und auf mich selbst zu ergründen und ein heilendes Ergebnis im Familienverbund zu erreichen. Denn die Familie ist das Band, welches uns alle auf sehr kraftvolle Weise verbindet, ob wir wollen oder nicht.
Bert Hellinger begründete schon in den späten 70’er Jahren eine abgewandelte Form der Familientherapie, welche zwar umstritten war/ist, jedoch auf recht einfache Weise, Einblicke in das persönliche Familiengefüge gewährt.
Sie basiert auf der Annahme, dass ungelöste Konflikte innerhalb der weitläufigen Familie, manch mal auch über Generationen ihre Wirkung verbreiten. Diese führen häufig zu vermeintlich unerklärlichen Symptomen bei einzelnen Familienmitglieder. Erst eine aktive Lösung des Konflikt führt zu einer spürbaren Entlastung für alle Beteiligten. Dabei spielt es keine Rolle ob beteiligte Familienmitglieder bereits gestorben sind, oder noch leben.
Die Aufstellung beginnt meistens mit einem vorherigen Gespräch mit der Leitung. In diesem Gespräch werden bekannte familieninterne Rollen und Vorfälle gesammelt, welche später für eine erfolgreiche Aufstellung benötigt werden.
Danach findet dann die eigentliche Aufstellung zumeist in einer Gruppensitzung statt. Die meisten Teilnehmer/innen haben auch ein eigenes Anliegen, welches sie mit Hilfe der Gruppe lösen möchten.
Die Sitzung beginn in dem ich meine Frage, oder mein Problem möglichst kurz in einem Satz beschreibe. Danach suche ich aus der Gruppe eine/n Stellvertreter/in für mich selbst aus und platziere ihn/sie im Raum, wo es sich für mich am stimmigsten anfühlt. Das gleiche folgt nun für meine Eltern und Geschwister, welche so zu einander angeordnet werden, wie sich mir mein Familiengefüge offenbart.
Ab hier bin ich nur noch Zuschauer und setze mich wieder auf meinen Platz. Nach einer kurzen Wartezeit, in der sich alle Aufgestellten in ihre Rolle einfühlen, wird die Leitung einige fragen, wie sie sich in ihrer Position/Rolle fühlen.
Ab hier erfolgt das was Bert Hellinger immer als das wissende Feld bezeichnet hat. Die Stellvertreter/innen berichten plötzlich von Emotionen, die nicht ihre eigenen sind, sondern eindeutig mit der Person in Verbindung gebracht werden können, für die sie aufgestellt worden sind. So berichtet zum Beispiel die stellvertretende Mutter über ein Unbehagen gegenüber ihrem stellvertretenden Mann, welcher direkt neben ihr steht. Sie würde lieber mehr Abstand von ihm nehmen und ihm am liebsten den Rücken zu drehen. Dem entsprechend, wird der Leiter die Mutter wie gewünscht weiter entfernt von ihrem Mann platzieren, bis diese sich besser fühlt. Diese Aktion wird bei allen anderen Stellvertretern eine Reaktion in ihren Emotionen hervor bringen, welche sie der Reihe nach berichten werden. Vielleicht empfinden sie die Aufstellung nun auch erträglicher, nach dem die Mutter ihren neuen Platz erhalten hat.
In dieser Art wird sich langsam ein Bild ergeben, welches für die aufstellende Person ein besseres Verständnis der eigenen Familiendynamik bringen kann. Ich kann nun erkennen, dass meine unerklärlichen belastenden Gefühle mit einem Konflikt zwischen den Eltern zusammen hängt. Nicht selten kommen dabei auch Vorfälle ans Licht die keiner im Raum kannte. Nach dem Aufstellen der Großeltern durch weitere Stellvertreter/innen ergibt sich die Erkenntnis, dass der Konflikt sogar schon bei ihnen vorgeherrscht hat und weil er nie gelöst wurde, weil darüber nie gesprochen werden durfte, hat die Elterngeneration sich unbewusst dieses Konflikts durch Wiederholung angenommen. Somit wird nun klar, dass auch ich in der bereits dritten Generation diesen unbearbeiteten Konflikt unbewusst angenommen und deshalb unerklärliche belastende Symptome ausgeformt habe.
Nach dieser Erkenntnis wird die Leitung nun versuchen eine Versöhnung zwischen den Großeltern/Eltern und mir herbei zu führen, in dem die Vorfahren ihren Konflikt als ihnen allein zugehörig annehmen und ich meine Symptome meinen Eltern, als ihr eigenes Thema, zurück geben kann. Im besten Fall spricht die Leitung hier ein paar passende Sätze vor und die Stellvertreter/innen sprechen diese dann nach. Sofort wird für alle in dem Raum eine veränderte „Energie“ erlebbar, welche eine Erleichterung für alle darstellt. Wenn das Familiengefüge dann so weit hergestellt ist, nehme ich den Platz meines/er Stellvertreter/in ein und kann mich in dieses neue Versöhnungsgefühl einfühlen. Im besten Fall wird das zu einem neuen und für mich ungewohnten Freiheitsgefühl führen, welches sich mir durch betrachten der neuen Positionen der Stellvertreter/innen verinnerlichen sollte.
Das alles kling in der Theorie etwas fremd und nach einer schlechten Theater Aufführung. Doch oft laufen solche Prozesse nicht ohne Tränen des Mitgefühls oder der Erleichterung ab. Schließlich basiert hier alles nur auf Emotionen, welche zu Taten geworden sind. Alle Handlungen und die dazugehörigen Emotionen sind auch nach so vielen Jahren noch immer abrufbar und dadurch auch erfahrbar. Die Energiedynamik, die dadurch entsteht, ist für die Stellvertreter manch mal überwältigend, gerade wenn es um unsagbares Leid aus Kriegen und Katastrophen geht, deren Schatten bis in heutige Generationen reichen. Interessant dabei ist, dass immer nur die Familienverstrickungen beleuchtet werden, welche zum Konflikt führen und für dessen Auflösung förderlich sind. Wie eine Taschenlampe in einem dunklen Raum sehe ich immer nur so viel wie ich brauche. Zu vielfältig und verwirrend wäre der Einblick in alle familiären Zusammenhänge gleichzeitig. Mein Unterbewusstsein weiß jedoch genau wie es um mich bestellt ist und gibt mir immer nur so viel Information wie ich bewältigen kann.
Die klassische Familienaufstellung ist seit Bert Hellinger entscheidend weiter entwickelt worden, so das diese nicht mehr zwingend mit einer Gruppe von Stellvertretern umgesetzt werden muss. Es gibt noch einen kleineren und diskreteren Weg mit der so genannten Einzelaufstellung. Hier werden kleine Figuren auf einem begrenzten Raum als Stellvertreter/innen so aufgestellt, wie es der Familiensituation entspricht. Nun kann ich mich selbst in die emotionale Situation der einzelnen Familienmitglieder einfühlen und mit Hilfe der Leitung zu einer einvernehmlichen Lösung kommen. Es können dann nicht nur Personen aufgestellt werden, sondern auch Dinge, oder das Problem als solches bekommt eine/n eigene/n Stellvertreter/in.
Bei besonders heftigen Konflikten, oder Traumatas kann es sein, dass eine Lösung durch Vergebung oder distanzieren zu einem Täter/in in der Familie für mich nicht möglich ist. Dann hat die Aufstellung zumindest etwas Licht ins Dunkel gebracht und es ist klar geworden, wo das Problem herkommt. Mit Hilfe dieser Information kann dann zum Beispiel mit der Klopfakupressur Meridian Energie Technik® weiter gearbeitet werden, um alle belastenden Emotionen so weit zu reduzieren, dass ein erträglicher und stabiler emotionaler Zustand erreicht wird. Sollte zu diesem Zeitpunkt keine Vergebung innerhalb der Familie erreicht werden können, dann eventuell zu einem späteren Zeitpunkt. Bis dahin habe ich genügend Zeit mich mit der neu gewonnenen Information auseinander zu setzen. Das braucht seine Zeit und sollte sensibel gehandhabt werden. Das Leben jedoch wird sich für mich schon einmal leichter anfühlen und dadurch auch die Gedanken.
Denn schließlich findet alles nur in Deinem Kopf statt.
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„Du bist der Schöpfer Deiner Welt. Ganz gleich ob Du das möchtest, oder nicht.“
Hier erkläre ich Dir, wie Du durch visualisieren das Steuer für Deine gewählten Realitäten selbst in die Hand nimmst und endlich frei sein kannst. Ansonsten bist Du nicht Schöpfer, sondern Opfer Deiner Wahl und wirst nur die Auswirkungen und nicht die Zusammenhänge erkennen.
Visualisieren ist keine neue Sache. Es ist ein grundlegender Teil dieses Universums und unserem Bewußtsein. Sie ist so grundlegend, dass im Grunde jeder seine eigene Realität wählt, auch wenn es unbewusst durch Ängste gesteuert geschieht. Und genau hier liegt das Problem. Die meisten Menschen reagieren nur auf ihre Umgebung und sehen dann in der persönlichen Manifestation ihrer Ängste die Bestätigung, dass die zu Grunde liegenden Ängste anscheinend ihre Berechtigung haben. So dreht sich das Hamsterrad immer weiter und obwohl ich mich so anstrenge, erscheinen doch immer die gleichen Themen in meinem Leben. So lange meine von Emotionen gesteuerten Visionen im Unbewussten bleiben, so lange wird sich bei mir auch nichts ändern.
Es ist also wichtig meine eigenen Gedanken zu beobachten. Das ist jedoch nur der erste Schritt. Ein weiterer wichtiger Schritt ist ein Bewusstwerdungsprozess in dem ich mir immer wieder klar machen muss, dass die Zukunft kein Zufallsprodukt ist. Das lerne ich nur durch eine bewusste Konditionierung meiner Selbst, in kleinen Schritten.
Nehmen wir als Beispiel die tägliche Parkplatzsuche. Wer kennt das nicht, mit dem Auto gefühlte Stunden um den Block zu cruisen und keinen Parkplatz zu finden. Sehr ärgerlich noch dazu, das die freien Parkplätze auch noch zu klein sind für mein Auto. Obendrein komme ich dadurch zu spät zur Arbeit/Termin und bekomme noch mehr Ärger dazu. Da ich vielleicht Ärger als Gefühl über meine negativen Gedanke abonniert habe, habe ich eigentlich schon vorher gewusst, dass es hier nie einen Parkplatz für mich gibt und damit schließt sich der Kreis.
Nun könnte man meinen, dass visualisieren eine komplizierte Sache ist, bei der ich mir alle Details die ich gerne in meiner Zukunft hätte, genau vorstellen muss. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Je mehr ich mich mit meinen Erwartungen in die Details der gewünschten Handlung einmische, um so schwieriger mache ich es mir meine gewünschte Vision Realität werden zu lassen. Mit meinen Vorstellungen grenze ich den Spielraum stark ein, meine Realität so zu verändern, dass meine Vision real wird.
Deswegen ist es von großer Wichtigkeit nur das emotionale Endergebnis zu visualisieren.
Das wäre in meinem Fall die Freude über das schnelle Finden von einem passenden Parkplatz. Alles Andere muss ich frei lassen. Das „wie es dazu kommt“ überlasse ich dann den übergeordneten Kräften und verstärke meine anvisierte Emotion noch mit einem entsprechenden inneren Bild. Zum Beispiel, wie ich mich selbst im Spiegel anlache, weil ich mich so über den Parkplatz freue. Mehr nicht…
Danach lasse ich die Vision einfach los um nicht krampfhaft an ihr zu hängen.
Ich muss mich ständig zwischen unzähligen Realitäten entscheiden. Habe ich mich bewusst oder unbewusst für eine entschieden, platzen alle anderen wie Seifenblasen zugunsten der jenigen, die nun durch mich zur Realität wird. Das alles findet in unglaublicher Geschwindigkeit in meinem Gehirn statt. Da dieses Gehirn zum Glück nicht zwischen einer Vision und dem „realen Erlebten“ unterscheidet, wird es diese Vision für real halten: „Ach wir haben schon einen Parkplatz? Na dann will ich mal ein paar freudige Botenstoff in den Körper leiten.“ Genau in diesem Moment ist aus meinem Gedanken messbare Materie in der Realität geworden und meine Umwelt wird genau das mit einem echten Parkplatz zurück spiegeln. Klingt ungewohnt, funktioniert jedoch mit etwas Übung recht gut und ist auf alle Bereiche des Lebens ausbaubar. Frei nach dem Motto: „Wenn das geht, dann geht noch mehr.“ Ein paar Versuche ist es immer wert und gibt ein freudiges Gefühl der Freiheit. Denn letztlich passiert alles nur in Deinem Kopf.
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Das Wort Paradigma hat seinen Ursprung aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Erklärungsmodell, Weltsicht oder Weltanschauung“. In so fern trägt jeder sein eigenes Paradigma in sich, oder hat sich ein bereits bestehendes Paradigma, zum Beispiel durch Erziehung, angeeignet, was immer der bequemere Weg ist. Wie auch das Leben ständigen Änderungen unterlegen ist, so sollte auch die eigene Weltanschauung ab und an diesen Änderungen, oder neuen persönlichen Erfahrungen angepasst werden. Das kann auf zwei Wegen erfolgen. Basierend auf freiwilligem Hinterfragen oder Vergleichen der alten Überzeugungen mit den neuen Erkenntnissen. Auch auf unfreiwilligem Weg durch Konflikte kann es eine Veränderung geben, weil Überzeugung und eine veränderte Umwelt nicht mehr überein passen.
Man kann also sagen, dass mein Paradigma der Klebstoff ist, der die vielen kleinen Teile mit Erlebnissen und Konditionierungen zu meiner mir eigenen Welt zusammen hält. Das gibt mir den Rückhalt mich in meiner Umwelt zurecht zu finden und eine Orientierung zu haben. Gleichzeitig werden dadurch alle meine Wahrnehmungen gefiltert, so das sich mir eine meiner Überzeugung entsprechende Realität offenbart. Das macht das Leben zwar schön einfach, schränkt auf der anderen Seite meine Wahrnehmung entsprechend ein. Um dem zu entgehen, ist eine Offenheit den Dingen die nicht meinem Paradigma entsprechen sehr wichtig. Habe ich doch dadurch die Möglichkeit durch Aufnahme von neuen Impressionen meine kleine Welt zu erweitern und für meine Realität mehr Vielfalt zu schaffen. Zu deutsch: Einfach mal über den Tellerrand hinaus schauen.
Immer in den gleichen Bahnen meines Paradigmas zu laufen führt dazu, das ich es mir in meiner geistigen „Komfortzone“ gemütlich mache und für neue Eindrücke nicht mehr empfänglich bin. Da habe ich die Rechnung dann ohne das Leben gemacht, welches Entwicklung und Veränderungen benötigt.
Wenn ich also nicht freiwillig aus dieser Komfortzone herauskomme und mit allen Kräften daran festzuhalten versuche, dann wird mir das Leben diesen Komfort langsam aber sicher immer weiter abbauen. Das erzeugt keine schönen Gefühle. Die alte Welt bricht zusammen und die Neue ist noch nicht da. Ich hänge mit meinen Gefühlen in der Luft und das macht Angst.
Um sich also frei und ohne Ängste nach einem neuen Weltbild umzuschauen, ist es wichtig sich mit genau diesen Ängsten auseinander zu setzen um sie dann einfach loslassen zu können und den klaren Blick nach vorne zu richten. An diesem Punkt kann MET eine große Hilfe sein.
Wenn ich dann einmal auf mein bisheriges Leben zurück schaue, wird mir auffallen, dass es solche Punkte schon öfter gegeben hat und ich meistens gestärkt, oder zumindest mit einer besseren Position daraus hervor gegangen bin. Diese Erfahrungen sollten mich darin bestärken, dass auch dieses mal das Leben mich nicht im Stich lassen wird und ich eine Bereicherung erfahren werde.
Mit dieser Überzeugung und frei von Zukunftsängsten, welche schließlich noch gar nicht eingetreten sind und somit als Illusion zu bezeichnen wären, kann ich im vollen Bewusstsein meiner Fähigkeiten mir eine interessante neue Realität erschaffen.
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