Grundlegendes

Warum Buddhismus?

Die Frage könnte auch lauten: „Gibt es nicht schon genug Religionen?“ Eine Antwort könnte sein: „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Wenn ich aus einer Religion Kraft und Seelenheil schöpfen kann? Warum nicht? Wenn sie jedoch zu einer Bürde wird und Leid verursacht, sollte ich vielleicht etwas genauer hinsehen.

Buddhismus ist Philosophie

Was unterscheidet den Buddhismus nun von anderen Religionen? Genau genommen ist der Buddhismus keine Religion, weil ihm ein klassisches Gottesbild fehlt. Somit kann er eher als Philosophie, oder als Weltanschauung bezeichnet werden.

Wie alles begann

Wie so viele andere Glaubensrichtungen sollte der Buddhismus das Leid verhindern und das Mitgefühl stärken. Das lässt einem Jeden Raum sich ein eigenes Gottesbild zu erstellen, wenn es denn gewünscht ist. Zumindest lieferte der Gründer dieser Bewegung Siddhartha Gautama im 5. Jahrhundert vor Christus die Anleitung, wie man zu mehr Mitgefühl und weniger Leid kommt, gleich mit. Angeblich suchte er nach einem Weg aus dem Leid der Menschen auf verschiedenen Wegen, die ihn jedoch zu erst in die Bereiche der Extreme brachte.

Schmerzhafte Erkenntnisse

Er Entstammte einer reichen Königsfamilie, weswegen er sich seiner Reichtümer entledigte nach dem ihm klar wurde, dass diese Leid nicht verhindern können. Somit versuchte er es als nackter Asket im Wald unter völliger Entsagung von Besitztümern. Vollkommen geschwächt und dem Tode nah, hörte er angeblich einen Fischer auf einem Fluss, wie dieser seinem Kind das Geige spielen beibrachte. „Wenn du die Seiten der Geige zu stramm spannst, werden sie dir reißen. Spannst du sie hingegen zu schlaff, kannst du nicht darauf spielen.“ Diese Erkenntnis zeigte ihm angeblich, dass in einer dualen Welt wie der unseren, der Mittelweg zwischen der Materiellen und der geistigen Welt meistens der Richtige ist.

Mitgefühl als kostenlose Zugabe

Die folgenden Jahre verbrachte er mit Hilfe von Meditation innere Ruhe und Gelassenheit zu erlangen, um schließlich weitreichende Einblicke in sein geistiges Innenleben zu erlangen. Als ein wichtiger Nebeneffekt seiner fortgesetzten Meditationsübungen, war eine Erweiterung seines Mitgefühls in allen Bereichen des Lebens. Diese Erkenntnis (und noch viele mehr) wird mittlerer Weile von der modernen Hirnforschung bestätigt. Mitgefühl und daraus resultierende bedingungslose Hilfsbereitschaft sind Attribute, die man schon bei 3 Monate alten Babys beobachten kann und somit eine angeborene Fähigkeit unserer Vorfahren ist.

Am eigenen Weltbild arbeiten kann erhellend sein

Aber auch in der Weltanschauung hat der Buddhismus eine Menge zu bieten, über das es sich lohnt einmal nachzudenken. So sind Begriffe wie Reinkarnation, Achtsamkeit, Illusion des „ich“, Karma, Leerheit und vieles mehr, Erkenntnisse die interessante Ansätze für ein erweitertes Weltbild bringen. Schließlich muss jeder selbst entscheiden, wie weit er gehen möchte und was er für sein eigenes Weltbild gebrauchen kann. Es ist immer gut sich ein eigenes Bild auf Grund von kritischem Hinterfragen und ausprobieren zu erschaffen. Vorgefertigte Meinungen, wie in vielen Religionen sollten da nur als Inspiration gesehen und immer wieder überprüft werden.
Denn schließlich passiert alles nur in Deinem Kopf.

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Radikale Vergebung

Vergebung ist keine neue Sache. Schließlich passiert sie im täglichen Leben recht oft. Ich vergebe dem Autofahrer der mir auf der Autobahn zu dicht auffährt. Dem Menschen, der sich gerade noch schnell vor mir in die Warteschlange an der Kasse geschoben hat. Mir selbst, wenn ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich mal wieder zu viel gegessen habe, obwohl ich doch eigentlich weniger essen wollte. Vergebung findet meistens dann statt, wenn ich keine Lust habe mich jetzt über solche Kleinigkeiten lange aufzuregen, oder ich zu müde dafür bin dem näher nachzugehen. Vielleicht ja auch ganz bewusst.

Vergebung mit einem ganzheitlichen Ansatz

Es gibt jedoch auch eine Form von Vergebung, die ganz elementar ist und mir die einmalige Möglichkeit bietet meine Konflikte zu lösen. Diese unkonventionelle Form der Vergebung, ist ein vollkommen anderer Ansatz aus einer spirituellen Sichtweise, was jedoch auch von Menschen kritisiert wird, die diese Sichtweise nicht teilen.
Diese radikale Vergebung geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus und beschreibt, dass es in einer höheren Ordnung weder gut noch schlecht gibt. Das sind menschliche Attribute, um sich durch Kategorien besser in dieser Welt zurecht zu finden. Auch dem Zufall wird hier kein Raum gegeben, nur einer liebenden Verknüpfung von unzähligen Seelen, die letztlich alle ein Ganzes ergeben.

Die Umwelt als Spiegel meines Traumas

Aus dieser Sichtweise würde ein Konflikt mit einem anderen Menschen nur dazu dienen, mir meine eigenen Unzulänglichkeiten zu spiegeln, die oftmals als Ursache ein Trauma oder eine Konditionierung in der Vergangenheit haben. Im folgenden mal als „Programm“ bezeichnet.
Wenn ich auf der Suche nach meinem „Programm“ bin, dann brauche ich mir nur meine momentane Situation genauer anzuschauen. Mein Leben und alle darin enthaltenden Lebewesen spiegelt mir meine Dramen in vielen Facetten zurück. Zum Beispiel innerhalb einer Partnerschaft.

Partnerschaft: Es gibt noch Hoffnung…

Viele Krisen innerhalb einer Beziehung sehen konventionell betrachtet aus wie eine klassische Opfer – Täter Beziehung. Der/die Partner/in haben durch ihr Verhalten Vertrauen zerstört und es fällt schwer hier einen neuen Weg für ein weiteres Zusammenleben zu finden. Immer wieder kommen die verletzen Gefühle dazwischen und machen eine Partnerschaft fast unmöglich. Davon abgesehen empfindet auch der/die Täter/in ein gewisses Schamgefühl, weil die Rolle als Täter nicht mehr rückgängig zu machen ist und als ständiger Makel anhaftet. Eine unangenehme Situation, die durch Misstrauen und Eifersucht noch mehr Leid zu generieren scheint.
Aus dieser scheinbaren Ausweglosigkeit gibt es dann irgendwann den Wunsch zur Trennung um sein Glück mit einem andern Partner zu versuchen. Oft stellt sich dann nach einiger Zeit ein ähnliches Problem ein, welches unüberwindbar erscheint.

Ein Ausweg aus der Sackgasse Opfer/Täter

Hier kann die radikale Vergebung ein Ausweg sein, in dem ich meine Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachte. Es ist anscheinend die einzige Möglichkeit aus der Sackgasse der Täter/Opfer Beziehung wieder heraus zu kommen, in dem ich die Taten meines/er Parnter/in mit meinem Programm, welches häufig in der Kindheit schon angelegt wurde, abgleiche und darin die Parallelen sehe. Das Verhalten meines Partners/in entspricht fast immer genau meinem Programm und zeigt mir, mich mit dieser Thematik auseinander zu setzen, um frei leben und agieren zu können. Gleichzeitig spiegele ich meinem Partner sein Programm, welches genau genommen der Grund unserer Beziehung ist.

Bewusst machen ist der Schlüssel

Da alle Handlungen bisher im unbewussten passiert sind, ergeben sie jetzt plötzlich bewusst gemacht einen Sinn. Einen Sinn mich persönlich und spirituell weiter zu entwickeln und alte Programme endlich aufzulösen. Bedingt durch diese Sichtweise kann ich meinem Partner sogar dankbar dafür sein, das er vermeintliche Schuld auf sich geladen hat, um durch sein Verhalten mir meine Thematik immer wieder vor Augen halten zu können. Da ich mir dessen nicht bewusst war, habe das Problem immer im Außen gesucht und mein eigenes Programm nie angenommen. Das führt oft dazu, das Konflikte immer mehr Energie aufnehmen um mich endlich zur „Einsicht“ zu bewegen.
Zugegeben das mag anfangs etwas übertrieben und bizarr wirken, seinem/er Täter/in dankbar zu sein. Habe ich doch sehr unter dem Verhalten gelitten. Deswegen ist es wichtig zuerst alle emotionalen Anhaftungen zu meinem Programm bei mir zu bearbeiten, um dann frei zu sein und mir eine neue Perspektive anzueignen. Hierfür eignet sich die Meridiane Energie Technik (MET) am effektivsten, belastende Emotionen in kürzester Zeit auflösen zu können.

Dem Hamsterrad entkommen

Diese Herangehensweise, die Ursachen für meine „Spiegelungen“ vom Außen, zuerst bei mir selbst zu suchen, um sie dann mit dem Bearbeiten meines Programms aufzulösen, ist sehr effektiv und eine echte Chance dem Hamsterrad der sich ewig wiederholenden Situationen in meinem Leben zu entkommen. So erreiche ich echte spirituelle Freiheit für mich, als auch für mein Umfeld. Die Einsicht, dass mein Programm eventuell auf einer kindlichen Fehleinschätzung einer initialen Situation der Vergangenheit beruht, welche nach und nach zu einem inneren Glaubenssatz geworden ist und mein erwachsenes Leben bestimmt, kann völlig neue Möglichkeiten meines Bewusstseins erschaffen.

Denn schließlich findet alles nur in Deinem Kopf statt.

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Visualisieren

Du bist der Schöpfer Deiner eigenen Realität. Ob Du das möchtest, oder nicht. Hier erkläre ich Dir, wie Du durch visualisieren das Steuer für Deine gewählten Realitäten selbst in die Hand nimmst und endlich frei sein kannst. Ansonsten bist Du nicht Schöpfer, sondern Opfer Deiner Wahl und wirst nur die Auswirkungen und nicht die Zusammenhänge erkennen.

„Alles was Du heute bist, sind Deine Gedanken von gestern.“

Visualisieren ist keine neue Sache. Eigentlich gibt es diese Technik schon so lange wie es Lebewesen gibt. Sie ist so grundlegend, dass im Grunde jeder seine eigene Realität wählt, auch wenn es unbewusst durch Ängste gesteuert geschieht. Genau hier liegt das Problem, die meisten Menschen reagieren nur auf ihre Umgebung und sehen dann in der Manifestation ihrer Ängste die Bestätigung, dass die zu Grunde liegenden Ängste anscheinend ihre Berechtigung haben. So dreht sich das Hamsterrad immer weiter und obwohl ich mich so anstrenge, bekomme ich doch immer die gleichen Themen in meinem Leben. So lange ich meine Visionen im Unbewussten lebe, so lange wird sich auch nichts ändern.

Parkplatz wünschen ist als erste Schritt ideal

Es ist also wichtig meine eigenen Gedanken zu beobachten. Das ist jedoch nur der erste Schritt. Ein weiterer wichtiger Schritt ist ein Bewusstwerdungsprozess in dem ich mir immer wieder klar machen muss, das die Zukunft kein Zufallsprodukt ist. Das lerne ich nur durch eine bewusste Konditionierung meiner Selbst, in kleinen Schritten.
Nehmen wir als Beispiel die tägliche Parkplatzsuche. Wer kennt das nicht, mit dem Auto gefühlte Stunden um den Block zu cruisen und keinen Parkplatz zu finden. Sehr ärgerlich noch dazu das die freien Parkplätze auch noch zu klein sind für mein Auto. Obendrein komme ich dadurch zu spät zur Arbeit/Termin und bekomme noch mehr Ärger dazu. Da ich vielleicht Ärger als Gefühl über meine negativen Gedanke abonniert habe, habe ich eigentlich schon vorher gewusst, dass es hier nie einen Parkplatz für mich gibt. Damit schließt sich der Kreis.

Die Emotion ist wichtig und nicht das „Wie“

Nun könnte man meinen, das visualisieren eine komplizierte Sache ist, bei der ich mir alle Details die ich gerne in meiner Zukunft hätte, genau vorstellen muss. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Je mehr ich mich mit meinen Erwartungen in die Details der gewünschten Handlung einmische, um so schwieriger mache ich es dem großen Ganzen meine gewünschte Vision Realität werden zu lassen. Mit meinen Vorstellungen grenze ich den Spielraum stark ein, meine Realität so zu verändern, dass meine Vision real wird. Deswegen ist es von großer Wichtigkeit nur das emotionale Endergebnis zu visualisieren. Das wäre in meinem Fall die Freude über das schnelle Finden von einem passenden Parkplatz. Alles Andere muss ich frei lassen. Das „wie es dazu kommt“ überlasse ich dann den übergeordneten Kräften und verstärke meine anvisierte Emotion noch mit einem entsprechenden inneren Bild. Zum Beispiel, wie ich mich selbst im Spiegel anlache, weil ich mich so über den Parkplatz freue. Mehr nicht…

Überliste Dein Gehirn und somit Deine Realität

Ich muss mich ständig zwischen unzähligen Realitäten entscheiden. Habe ich mich bewusst oder unbewusst für eine entschieden, platzen alle anderen wie Seifenblasen zugunsten der jenigen, die nun durch mich zur Realität wird. Das alles findet in unglaublicher Geschwindigkeit in meinem Gehirn statt. Da dieses Gehirn zum Glück nicht zwischen einer Vision und dem „realen Erlebten“ unterscheidet, wird es diese Vision für real halten: „Ach wir haben schon einen Parkplatz? Na dann will ich mal ein paar freudige Botenstoff in den Körper leiten.“ Genau in diesem Moment ist aus meinem Gedanken messbare Materie in der Realität geworden und meine Umwelt wird genau das mit einem echten Parkplatz zurück spiegeln. Klingt ungewohnt, funktioniert jedoch mit etwas Übung recht gut und ist auf alle Bereiche des Lebens ausbaubar. Frei nach dem Motto: „Wenn das geht, dann geht noch mehr.“ Ein paar Versuche ist es immer wert und gibt ein freudiges Gefühl der Freiheit. Denn letztlich passiert alles nur in Deinem Kopf.

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Alles ist Energie

Was ist es, das unsere Welt ausmacht, in der wir uns täglich bewegen und leben? Wenn wir der Sache auf den Grund gehen wollen, dann müssen wir einen Blick hinter die Kulissen des Lebens in den Microkosmos werfen. Hier, auf der Basis unserer „Realität“, ist die Welt anscheinend eine ganz andere und besteht nur aus Energie.

Was wir über Atome zu wissen glauben

Um zu verstehen, welche Auswirkungen diese Energie auf unsere „Realität“ hat, ist es notwendig die Essenz von Materie genauer zu betrachten. Eine Reise zu den Atomen. In der Schule habe ich schon gelernt, dass Atome winzig kleine Teilchen sind, die wiederum aus noch kleineren Teilchen bestehen. Da Modelle immer als ein Gebilde mit kleinen runden Plastikkugeln dargestellt wurden/werden, hat sich meine Vorstellung über Atome diese Form auch immer zu eigen gemacht. Erst später wurde mir klar, das Atome und ihre Bestandteile keine harten Kügelchen sind, sondern eher einer Information oder Energie ähneln.

Die Tiefe des Kaninchenbaus

Jedes Atom besteht aus Protonen und Neutronen, welche zusammen den sich im Zentrum befindlichen Atomkern bilden. Um diesen Atomkern herum gibt es unterschiedlich viele Elektronen, die den Kern auf unterschiedlichen Bahnen umkreisen.
Einmal angenommen ich könnte den Atomkern auf ca. Fußballgröße vergrößern, dann würden die Elektronen in einem Radius von ca. 20 km um diesen Kern kreisen. Alles was sich sonst noch zwischen ihnen befindet ist Vakuum, welches über 99,999999% des Atoms ausmacht.

Ist meine Realität wirklich das was sie zu sein scheint?

Betrachte ich nun meinen Körper, mit dem Wissen dieser Beschaffenheit von Atomen, besteht dieser in Wirklichkeit zu 99% aus einem Vakuum. Das ist wirklich verwirrend, nimmt doch fast jeder seinen Körper als greifbare und einigermaßen feste Materie wahr. Auch die mich umgebende Umwelt ist doch eigentlich in fest, flüssig und gasförmig eingeteilt und mir als solche vertraut. Da stellt sich die Frage ob Materie wirklich das ist, was sie zu sein scheint. Ist die Realität, die ich wahrnehme wirklich das, was ich immer von ihr dachte? Die Frage kann mit einem klaren „jain“ beantwortet werden. ; )

So schwer kann Vakuum sein

Wenn ich einen Stein in der Hand halte, dann sagen mir alle meine Sinne, das dieser Stein fest und schwer ist. Sollte dieser meiner Hand entgleiten und auf meinen Fuß fallen, dann kann ich mal erleben wie schmerzhaft Vakuum sein kann.
Die Atome des Steins haben zwar fast keine Masse und sind überwiegend Energie, trotzdem haben sie zusammen eine Information, welche fest und schwer lautet. Diese Information wird über meine Körpersinne auf elektromagnetische (Strom) Weise bis zu meinem Gehirn geleitet. Dieses vergleicht, ob diese Art der elektromagnetischen Impulse schon einmal zwischen meinen Neuronen gespeichert wurde, um die Bedeutung von fest und schwer zu erfassen und eventuell als schmerzhaft zu klassifizieren, sollte ich meine Hand öffnen und den Stein auf meinen Fuß fallen lassen.

Habe ich den Stein wirklich berührt?

Das alles passiert in Sekunden Bruchteilen, obwohl sich die Atome meiner Hand nie wirklich mit den Atomen des Steins berührt haben. Jedes Atom hat nämlich eine elektromagnetische Ladung, mit der sie sich untereinander immer abstoßen werden. Trotzdem habe ich diese Wahrnehmung von meiner Umwelt, obwohl mein Gehirn auch nur aus Atomen besteht, welche sich nach physikalischen Regeln verhalten.
An dieser Stelle kann ich mich fragen, wer fühlt und denkt hier eigentlich, wenn ich und meine gesamte Umwelt fast ausschließlich aus Vakuum bestehen? Und was bedeutet das für mein Leben, welches mich Tag für Tag in seinem Bann hält? Diese Fragen sind es wert darüber etwas länger nachzudenken.

Denn letztlich passiert alles nur in Deinem Kopf.

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Ausgebrannt [burnout]

Was wie ein alter Hochofen klingt, ist ein ernst zu nehmender Zustand mit zum Teil dramatischen Sympthomen. In der neuen Version der ICD 11 (International Classfication of Disease) der WHO ist Burnout jedoch keine wirkliche Krankheit, die diagnostiziert werden kann, sondern ein “Faktor, der den Gesundheitszustand beeinflusst“. Das liegt daran, dass bisher überwiegend ein Zusammenhang mit berufsbedingtem Stress gesehen wurde. Nach heutiger Sichtweise ist es jedoch eher eine außergewöhnliche Belastungssituation, die in allen Bereichen des Lebens auftreten kann.

Wie kann ich einen Burnout erkennen?

Die offizielle Beschreibung lautet:
„Burnout ist ein Syndrom, das aus chronischem Stress am Arbeitsplatz hervorgeht, der noch nicht erfolgreich bewältigt wurde.“
1) Gefühle von Energieschwund oder Erschöpfung;
2) erhöhte mentale Distanz zum Beruf oder Gefühle von Negativismus oder Zynismus in Verbindung mit dem Beruf;
3) reduzierte professionelle Effizienz. Burnout bezieht sich spezifisch auf Phänomene im Beschäftigungsumfeld und sollte nicht angewendet werden, um Erfahrungen in anderen Lebensbereichen zu beschreiben.

Burnout hat also Ähnlichkeiten mit eine depressiven Episode und wirkt sich körperlich als auch psychisch auf den Menschen aus. Um es mit einfacheren Worten zu beschreiben, er ist ein gewaltiger Schuss vor den Bug, welcher als Warnung vom Unterbewusstsein gewertet werden kann. Es ist ein Hilfeschrei, sofort etwas an der momentanen Lebenssituation zu ändern, da anscheinend leisere Hinweise, auch körperlicher Art, bisher ignoriert wurden.

Dauerstress macht krank

Stress ist dabei einer der Hauptfaktoren. Dieser ist von der Natur eigentlich als Ausnahmezustand gedacht und sollte zur Flucht oder Kampf dem Überleben dienen. Nach dem Überleben, ist eine Erholungs und Entspannungsphase wichtig um wieder ins Gleichgewicht zurück zu finden. Leider ist unser gellschaftliches Leistungsdenken an der Stelle noch nicht angekommen, so das eine Erholungsphase entweder nicht ausreichend stattfindet, oder ganz ausbleibt. Technik, die uns eigentlich Abeit abnehmen sollte, scheint nur noch mehr unserer Aufmerksamkeit in Beschlag zu nehmen und läst viele bis zur totalen Erschöpfung immer weiter machen. In Japan gibt es sogar ein eigenes Wort dafür [Karōshi] (jap. 過労死, Tod durch Überarbeiten).

Das Familien Band als Ursache erkennen?

So weit muss es natürlich nicht kommen. Es zeigt jedoch wie stark gesellschaftliche Normen und familäre Vorbelastungen mich treiben können. Wenn meine Beschäftigung zentraler Mittelpunkt meines Lebens wird und ich alle Wahnsignale unterdrücke, dann ist das ein Zeichen, das hier ein Programm läuft, welches eventuell schon seit Generationen in meiner Familie weiter gegeben wurde. Familien Karma genannte Verhaltensweisen, die ihren Ursprung in einem Trauma haben, welches immer ein unausgesprochenes Tabu war. Ein Ausbrechen aus dieser Familiendynamik wird als innerer Verrat aufgefasst, auch wenn ich mich innerlich bereits von meiner Familie distanziert habe.
Familen Bande sind jedoch überaus stark und halten mich manch mal gefangen in meinen Handlungen, ohne das es mir bewusst ist. Das geht in Extremen auch mal bis zum Tod, weil in der Situation keine Alternative erkannt wird, ohne einen vermeindlichen Verrat an der Familie zu begehen.

Ich werde vom Leben zu einer Änderung gezwungen

Genau genommen, ist ein Burnout ein Schutzmechanismur meines Unterbewusstsein, um dieses Spiel nicht bis zum persönlichen Untergang zu spielen. Durch radikales einstellen aller funktionalen Fähigkeiten, wie z. B. Antrieb und Denkvermögen wird mir einfach der energetische Stecker gezogen und ich bin kaum noch zu Handlungen in der Lage. Es treten Sympthome einer depressiven Episode auf, so das ich gezwungen bin von heute auf morgen mein Leben radikal zu ändern.
Was als eine absolute Katastrophe wahrgenommen wird, birg bei genauerer Betrachtung auch eine Chance zum Neuanfang. Ohne therapeutische Hilfe, ist das jedoch ein beschwehrlicher Weg. Die berufliche Passion fallen zu lassen und meinen Lebenzweck neu zu erfinden, birgt auch Ängste, die bewältigt werden müssen. Mit Achtsamkeit, Angstbewältigung und systemischer Behandlungstechniken kann ich wieder eine gesunde Ballace in mein Leben bringen und meine Konditionierungen neu ausrichten.
Am Ende werde ich feststellen, dass alles nur in Deinem Kopf passiert.

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Bin ich wirklich frei?

Emotionen prägen unser Leben und bilden die Grundlage unserer Psyche, doch manch mal nehmen sie zu viel Raum ein und hindern uns daran freie Entscheidungen zu treffen. Dazu gehören Ängste, Zweifel, Schuld, Scham, Versagen und unzählige mehr. Wann bin ich also emotional frei?

Das führt oft dazu, dass sich das eigene Leben im Kreis zu drehen scheint und obwohl ich meinen Partner oder Arbeitsplatz gewechselt habe, stoße ich immer wieder auf die gleichen belastenden Themen. Je länger ich also versuche meinen Emotionen aus dem Weg zu gehen, um so anstrengender wird mein Leben.

Ambivalente Signale

Gehen wir mal davon aus, ich habe ein Trauma aus meiner Kindheit. Meine Eltern haben mir unbewusst immer unklare Signale gesendet, in dem sie mich auf der einen Seite getadelt oder bestraft haben, weil ich mich als Kind immer wie ein Rabauke benommen habe. Auf der anderen Seite fanden sie mein Verhalten aber auch ganz gut, weil in ihrer eigenen Kindererziehung auffälliges Verhalten nie toleriert wurde und sie ihre Emotionen nie ausleben durften. Wenn ich dann beim Eltern Sprechtag in der Schule mal wieder vom Lehrer als Querulant bezeichnet wurde, haben meine Eltern mich dann dafür getadelt, gleichzeitig haben sie jedoch eine wohlwollende und bewundernde Körpersprache verwendet. „Wenn du die anderen Kinder nicht in Ruhe lässt, werden wir dir dein Taschengeld kürzen, du kleiner süßer Rabauke. : ) “
Wenn ein Kind über Jahre hinweg so behandelt wird, kann es sich später im Erwachsenen Leben nicht richtig an soziale Normen und Pflichten halten. Es hat immer nur gelernt das man Regeln nicht trauen kann.

Wie mich mein Trauma immer wieder herunter zieht

So ausgestattet werde ich später auf das Arbeitsleben losgelassen, in dem Teamfähigkeit und empathisches Feingefühl durchaus eine große Rolle spielen. Da sind Probleme mit Kollegen und dann auch mit dem Chef vorprogrammiert. Jedes mal wenn ich eine neue Stelle antrete, habe ich schon vor Beginn Angst es wieder zu vermasseln.
Im Privatleben sieht es nicht anders aus, habe ich doch im Laufe der Zeit eine echte Persönlichkeitsstörung ausgebildet und ziehe mich deshalb immer mehr aus dem Leben zurück. Alle Partner/innen mit denen ich versucht habe eine Beziehung aufzubauen, haben interessanter Weise mich genau so behandelt wie meine Eltern. Im Gegenzug habe ich das Gleiche mit meinen Partner/rinnen getan, ohne das es mir klar war. So etwas nenne ich einen „Match“ (in der Psychologie, Gegenübertragung), bei dem jeder dem Anderen unbewusst sein eigentliches Drama spiegelt. So dreht sich mein Leben also immer weiter in Kreisen und ich finde keinen Ausgang.

Wie komme ich da wieder heraus?

Eine Befreiung wird es erst geben, wenn ich mir dieses Trauma und seine Mechanismen bewusst mache, was meistens nicht ohne Hilfe von Außen funktioniert. Zu dem muss der Leidensdruck leider erst so groß sein, dass ich das Problem bei mir selbst erkenne und auch wirklich bereit bin etwas zu verändern. Das ist der erste Schritt. Allerdings nur, wenn ich in der Lage bin zu reflektieren, dass nur ich etwas an der Situation ändern kann. So lange ich noch überzeugt bin, dass bei mir doch alles normal ist und die Anderen alle Schuld an meiner Misere tragen, wird es keine Veränderung geben. Der Schlüssel liegt darin, dass nur ich mich verändern kann, jedoch kann ich nicht alle anderen Menschen verändern.

Wie ich durch Bewusstwerdung meine Taktik ändere

Deswegen ist die Suche nach der Schuld bei allen Anderen eine Sackgasse. Wenn mir das erst einmal klar geworden ist, sieht die Welt nicht mehr so aus wie vorher. Immer wenn ich jemanden als unangenehm oder unfreundlich wahr nehme, kann ich davon ausgehen, dass er unbewusst ein bei mir veranlagtes Thema gespiegelt hat. Deswegen ist Achtsamkeit so wichtig. Sie hilft mir nicht reflexartig den Anderen zu verurteilen, sondern erst ein mal in mich hinein zu fühlen, welche Emotion mein Gegenüber bei mir auslöst. Wenn es mir dann gelingt diese Emotion zu isolieren und als einen Teil von mir selbst anzunehmen (z.B. durch MET), wird mich mein unangenehmer Gegenüber sofort in Ruhe lassen und mich emotional nicht weiter berühren. Dadurch durchbreche ich den Teufelskreis und das Spiel mit dem Spiegeln funktioniert nicht mehr.

Neue Freiheiten durch Gedankenhygiene

Das ist der erste Schritt in eine neue Freiheit, die ich bisher nicht kannte. Mit dem nächsten Schritt kann ich beginnen meine Gedanken durch Achtsamkeit genauer zu beobachten. Wenn meine Gedanke einen negativen Inhalt zum Beispiel zu einer Person aufweisen, dann wird mir diese Person auch genau diese Negativität zurück spiegeln, was wiederum zu noch negativeren Gedanken bei mir führen wird… und so weiter.
Es ist zielführender etwas positives über diese Person zu denken, auch wenn es erst mal nicht leicht fällt, denn aus Gedanken werden Worte. Was kann ich denn erwarten, wenn ich hinter dem Rücken von Person A, Person B erzähle was für ein schrecklicher Mensch Person A doch ist. Es wird dazu führen das Person A hinter meinem Rücken das gleiche mit mir tut.
Nur durch ein gewisses Maß an Gedanken Disziplin, werde ich erreichen, das Person A mit den ganzen Spielchen aufhört. Jedes mal wenn ich mich ertappe wie ich etwas schlechtes über Person A denke, schicke ich einen guten Gedanken hinterher. Ein guter Gedanke wäre zum Beispiel: „Person A ist eigentlich ganz intelligent.“ oder „Wenn sie/er will, kann sie/er auch ganz amüsant sein.“ Es bedarf jedoch einem gewissen Training das zu tun. Zum Glück ist unser Gehirn sehr flexibel und lernt durch ständiges Wiederholen in der Regel recht schnell und nach nicht mal einer Woche werden ich schon erste Veränderungen im Verhalten von Person A mir gegenüber wahrnehmen können.

Einen Versuch ist es wert…

Ich bin jetzt also in der Lage mit Menschen zusammen zu arbeiten, die sonst von allen gemieden werden und bei jedem kleinen Wunder sage ich mir: „Wenn das geht, dann geht noch mehr!“
Denn schließlich passiert alles nur in Deinem Kopf.

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Welches ist mein Paradigma?

Das Wort Paradigma hat seinen Ursprung aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Erklärungsmodell, Weltsicht oder Weltanschauung“. In so fern trägt jeder sein eigenes Paradigma in sich, oder hat sich ein bereits bestehendes Paradigma, zum Beispiel durch Erziehung, angeeignet, was immer der bequemere Weg ist. Wie auch das Leben ständigen Änderungen unterlegen ist, so sollte auch die eigene Weltanschauung ab und an diesen Änderungen, oder neuen persönlichen Erfahrungen angepasst werden. Das kann auf zwei Wegen erfolgen. Basierend auf freiwilligem Hinterfragen oder Vergleichen der alten Überzeugungen mit den neuen Erkenntnissen. Auch auf unfreiwilligem Weg durch Konflikte kann es eine Veränderung geben, weil Überzeugung und eine veränderte Umwelt nicht mehr überein passen.

Was bedeutet das für mich?

Man kann also sagen, dass mein Paradigma der Klebstoff ist, der die vielen kleinen Teile mit Erlebnissen und Konditionierungen zu meiner mir eigenen Welt zusammen hält. Das gibt mir den Rückhalt mich in meiner Umwelt zurecht zu finden und eine Orientierung zu haben. Gleichzeitig werden dadurch alle meine Wahrnehmungen gefiltert, so das sich mir eine meiner Überzeugung entsprechende Realität offenbart. Das macht das Leben zwar schön einfach, schränkt auf der anderen Seite meine Wahrnehmung entsprechend ein. Um dem zu entgehen, ist eine Offenheit den Dingen die nicht meinem Paradigma entsprechen sehr wichtig. Habe ich doch dadurch die Möglichkeit durch Aufnahme von neuen Impressionen meine kleine Welt zu erweitern und für meine Realität mehr Vielfalt zu schaffen. Zu deutsch: Einfach mal über den Tellerrand hinaus schauen.

Leben ist Veränderung

Immer in den gleichen Bahnen meines Paradigmas zu laufen führt dazu, das ich es mir in meiner geistigen „Komfortzone“ gemütlich mache und für neue Eindrücke nicht mehr empfänglich bin. Da habe ich die Rechnung dann ohne das Leben gemacht, welches Entwicklung und Veränderungen benötigt.
Wenn ich also nicht freiwillig aus dieser Komfortzone herauskomme und mit allen Kräften daran festzuhalten versuche, dann wird mir das Leben diesen Komfort langsam aber sicher immer weiter abbauen. Das erzeugt keine schönen Gefühle. Die alte Welt bricht zusammen und die Neue ist noch nicht da. Ich hänge mit meinen Gefühlen in der Luft und das macht Angst.

Freiheit fängt im Kopf an

Um sich also frei und ohne Ängste nach einem neuen Weltbild umzuschauen, ist es wichtig sich mit genau diesen Ängsten auseinander zu setzen um sie dann einfach loslassen zu können und den klaren Blick nach vorne zu richten. An diesem Punkt kann MET eine große Hilfe sein.
Wenn ich dann einmal auf mein bisheriges Leben zurück schaue, wird mir auffallen, dass es solche Punkte schon öfter gegeben hat und ich meistens gestärkt, oder zumindest mit einer besseren Position daraus hervor gegangen bin. Diese Erfahrungen sollten mich darin bestärken, dass auch dieses mal das Leben mich nicht im Stich lassen wird und ich eine Bereicherung erfahren werde.
Mit dieser Überzeugung und frei von Zukunftsängsten, welche schließlich noch gar nicht eingetreten sind und somit als Illusion zu bezeichnen wären, kann ich im vollen Bewusstsein meiner Fähigkeiten mir eine interessante neue Realität erschaffen.

Denn schließlich passiert alles nur in Deinem Kopf.

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Du hast Angst?

Angst ist neben Liebe eine grundlegende Emotion, auf der alle anderen Emotionen basieren. Sie hat viele Facetten, die Menschen unfrei in ihren Entscheidungen machen kann. Trotzdem ist Angst weder gut noch schlecht, es kommt eben auf die Dosierung an. Leider ist es in unserer Gesellschaft nicht angebracht Emotionen zu zeigen, schon überhaupt im Berufsleben. Das erhöht den inneren Druck um so mehr und blockiert oft das eigene Vorankommen. Das Leben scheint sich dann im Kreis zu drehen und besteht aus endlosen Wiederholungen, aber es gibt eine Lösung.

Der Tiger im Busch

Das liegt daran, dass mit dem Gefühl Angst meistens auch ein entsprechendes Bild im Gehirn gekoppelt ist, welches uns Menschen in der Vergangenheit vor lebensgefährlichen Situationen bewahrt. Wenn es Damals im Gebüsch geraschelt hat und sofort danach ein Tiger herausgesprungen kam, dann hat das Gehirn sofort in den Panikmodus geschaltet und dem Verstand das Steuer aus der Hand genommen. Das Blut wurde von der Körpermitte in alle Extremitäten gepumpt um eine Bessere Flucht, oder einen Kampf zu ermöglichen. Zusätzlich wird der Körper mit Adrenalin überschwemmt, um Nerven und Muskeln für eine eventuelle Flucht zu versorgen. Die Atemfrequenz wird erhöht um alle Organe mit noch mehr Sauerstoff zu versorgen. Die Handlungsweisen werden unüberlegt und reflexartig um Zeit zu sparen und nur noch das eigene Überleben zu sichern.

Das Trauma setzt sich fest

Wenn das alles dann mein Überleben gesichert haben sollte und der Tiger mit mir keinen Erfolg hatte, folgt darauf eine Beruhigungsphase und alle Systeme werden wieder auf „normal“ zurück gestellt. Das Erlebte wird vom Gehirn im Langzeitgedächtnis als besonders wichtige Erfahrung abgespeichert, für den Fall, dass der Tiger es ein zweites mal versuchen sollte.
Fortan wird in meinem Leben, immer wenn es im Gebüsch raschelt, mein Gehirn den Panikknopf drücken und eine Kaskade an Reaktionen auslösen, auch wenn es nur der Wind oder eine Maus im Gebüsch war. Deswegen fühlen sich Menschen bei plötzlichen Panikatacken im Alltag als hilflos und folgen oft nur noch ihren Flucht Reflexen.

Übertriebene Angst macht einsam

Mein Verstand der als Problemlöser unverzichtbar ist, wird diese Angst als unangenehm einstufen und sich Programme einfallen lassen wie ich zukünftig  Gebüsche in meinem Leben meiden kann. Wahrscheinlich nehme ich dann lange Umwege über freie Flächen zum nächsten Wasserloch in Kauf und habe dadurch Nachteile. Vielleicht kann ich nachts nicht schlafen, weil ich draußen noch mehr Geräusche höre, welche Angst erzeugen. Irgend wann kann ich gar nicht mehr aus meiner Hütte gehen, weil ich diese Angst mit allen Mitteln vermeiden will. Ich bekomme körperliche Probleme wie Durchfall oder Hautausschlag wenn ich nur daran denke die Hütte verlassen zu müssen. Weil mir meine Probleme vor anderen Menschen unangenehm sind werde ich immer einsamer in meiner Hütte und meine Angst treibt immer größere Stilblüten.

Die Vererbung von Angst

In unserer heutigen Zeit gibt es keine Tiger mehr im Gebüsch doch die Überlebensmechanismen sind noch immer die gleichen. Um die Überlebenschancen der nachfolgenden Generationen zu erhöhen, hat jede Elterngeneration diese Angst an die Nachfolgenden Kinder unbewusst weiter gegeben, da solch ein Trauma meistens nie bearbeitet, sondern unterdrückt wurde und wird. Das konnte in Tests mit Mäusen von Isabelle Mansuy vom Labor für Neuroepigenetik an der ETH Zürich nachgewiesen werden. Das betrifft vor allem viele traumatisierte Kriegs und Nachkriegsgenerationen, die sich mit unerklärlichen Phänomenen bei ihren Kindern auseinander setzen müssen, welche letztlich auf einer Angst basiert die nicht mehr gerechtfertigt ist. Hier muss ein Bewusstwerdungsprozess initiiert werden, um Leid rund um angstbasierten Emotionen zu erkennen und aufzulösen.

Was kann ich gegen Angstzustände tun?

Eigentlich kann man Emotionen nicht „auflösen“, da diese unter Anderem Hinweise des Unterbewusstseins auf ungelöste Konflikte sind. Ängste sind deswegen unangenehm, damit ich den Hinweis des Unterbewusstsein auch wirklich wahrnehme. Freiwillig gehe ich nur ungern an meine unterdrückten Traumata, um mich damit zu beschäftigen. Was kompliziert kling ist im Grunde jedoch ganz einfach. Wenn ich in der Lage bin meine Angst als einen Teil von mir anzunehmen, wird diese sofort aufhören weil ich ihr endlich direkt ins Auge geschaut habe. Das haben Traumaterapieverfahren wie zum Beispiel die Meridan Energie Technik immer wieder gezeigt.
Wie ein mich verfolgendes Monster im Traum, vor dem ich zu flüchten versuche. Es wird mich immer weiter verfolgen und größer werden, bis ich es schaffe meinen ganzen Mut zusammen zu nehmen und mich ihm endlich stelle.

Angst ist eine Illusion

Ängste sind nicht real. Sie sind nur Konstrukte meines Verstandes über Ereignis Möglichkeiten, welche aber noch nicht in meiner Realität angekommen sind. Sie sind Illusionen die ich jeder Zeit verschwinden lassen kann, wenn ich mir diese Tatsache immer wieder bewusst mache. Denn schließlich passiert alles nur in Deinem Kopf.

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